EUCREA FORUM BERLIN 17./18.11.2017

DRAUSSEN DRINNEN

Künstlerische Aktionen im öffentlichen Raum

 

Hier klicken und das Programm als PDF anschauen und runterladen.

 

INHALT

  1. An wen wendet sich das EUCREA FORUM und worum geht es?
  2. Wie kann man sich anmelden?
  3. Was kostet es?
  4. Wen kann man ansprechen?
  5. Hier kann man das genaue Programm lesen

 

1. An wen wendet sich das EUCREA FORUM und worum geht es?

Das EUCREA FORUM 2017 lädt alle ein:

  • Künstler mit und ohne Behinderung
  • Atelier-Leiter
  • Theater-Macher
  • alle, die interessiert sind

Wir wollen zusammen denken.

Wir wollen zusammen reden.

Und wir wollen Sachen ausprobieren.

Das Thema von unserem Treffen ist DRAUSSEN DRINNEN.

Wir suchen neue Ideen.
Wir wollen zusammen den öffentlichen Raum verändern?

 Was ist öffentlicher Raum?

Öffentlicher Raum sind Orte für alle.

Zum Beispiel ein Park.
Oder eine Fußgänger-Zone.

Viele Künstler machen Kunst im öffentlichen Raum.
Dadurch bekommen die Orte eine neue Bedeutung.

Zum Beispiel:
Der Künstler Bansky macht Graffitis.
Das heißt: Er sprüht Bilder mit Sprüh-Farbe an Wände.

Er macht Bilder zu Themen, die er wichtig findet.
So ist seine Kunst auch Politik.

Skulptur.Projekte Münster ist eine Ausstellung.
In der Ausstellungen werden Kunst-Werke im öffentlichen Raum gezeigt.
Diese Kunst-Werke sind sehr unterschiedlich.

Verschiedene Künstler nutzen den öffentlichen Raum für ihre Kunst.
Zum Beispiel Theater-Leute.
Und Architekten.
Architekten planen Häuser.
Und Stadt-Planer.
Ein Stadt-Planer plant zum Beispiel: Wie sollen die Straßen in einer Stadt sein?

 

Kunst im öffentlichen Raum ist also ein großes Thema.
Es gibt viele verschiedene Arten von Kunst im öffentlichen Raum:

  • Kunst an Häusern, zum Beispiel an Wänden
  • Bühnen-Kunst
  • große Kunst-Aktionen, bei denen alle mit-machen

Künstler können im öffentlichen Raum mit vielen Menschen über ihre Kunst sprechen.
Und sie können Geld mit ihrer Kunst verdienen.

EUCREA will zeigen:
Es gibt viele verschiedene Arten von Kunst im öffentlichen Raum.
Es gibt spannende Ideen dazu,
Es gibt viele Möglichkeiten für alle.
Darum hat EUCREA Künstler und Künstler-Gruppen eingeladen.
Sie sprechen über ihre Arbeit.
Und sie machen Workshops.

 

2. Wie kann man sich anmelden?

Hier klicken und sich anmelden.

Wenn Sie sich angemeldet haben, bekommen Sie eine E-Mail.
In der E-Mail steht dann: Sie sind angemeldet.

Sie können sich auch wieder ab-melden.
Sie können sich bis zum 1. November 2017 abmelden.
Danach können Sie sich immer noch abmelden.
Aber dann müssen Sie die Hälfte vom Preis bezahlen.

Sie können sich auch am letzten Tag noch abmelden.
Dann müssen Sie aber den vollen Preis bezahlen.

3. Was kostet es?

Normaler Preis                                   170 Euro

Preis für Mitglieder von EUCREA          120 Euro
Studierende, Arbeitslose, Rentner        120 Euro
Menschen mit Behinderung                   60 Euro


Sind Sie Künstler?
Haben Sie nicht genug Geld für die Tagung?
Dann reden Sie mit uns.
Wir finden eine Lösung.

 

4. Wen kann man ansprechen?

So kann man EUCREA erreichen:

EUCREA e.V.
Donnerstraße 5
22763 Hamburg
Telefon: 040 39 90 22 12
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet-Seite: www.eucrea.de   

5. Hier kann man das genaue Programm lesen

 

Übersicht


Freitag 17. November 2017

 14.15 Uhr     Vortrag über Kunst im öffentlichen Raum

14.45 Uhr      Vier Workshops zur Auswahl

18.00 Uhr     Pause

18.15 Uhr      Vortrag „The extraordinary ordinary!“ Ein Vortrag über besondere Körper, über Technik, über Selbständigkeit und über Kunst

19.00 Uhr     Abend-Veranstaltung und Buffet

 


Samstag 18. November 2017

 09.30 Uhr     Vortrag: Im öffentlichen Raum trifft man Fremde – auch Künstler mit Behinderung

10.15 Uhr     Kurze Vorstellung der Workshops

10.45 Uhr     Kurze Pause und Raum-Wechsel

11 .00 Uhr    Beginn der Workshops

13.30 Uhr     Mittags-Imbiss

14.00 Uhr     Vortrag: Kunst am Bau ist mehr als nur Schmuck

14.30 Uhr     Stellung-nahme: Wir brauchen Inklusion in der Kunst!

15.00 Uhr     Kunst-Ausflug zu Kunst im öffentlichen Raum

 

 

Ausführliche Beschreibung

Freitag 17. November 2017

14.15 Uhr  Vortrag über Kunst im öffentlichen Raum

Den Vortrag hält Katja Aßmann.
Sie ist die künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr.
Sie spricht über Erfolge und Miss-Erfolge anhand von Kunst- Projekten im öffentlichen Raum vor.

„Urbane Künste Ruhr“ gibt es seit dem Jahr 2012.
Es ist ein Projekt zum Thema Kunst im öffentlichen Raum im Ruhr-Gebiet.
Im Ruhr-Gebiet gibt es mehrere Städte.
Zum Beispiel Bochum, Essen und Dortmund.
Die Städte sind sehr unterschiedlich.

Die Kunst-Projekte sollen Kunst-Projekte für alle sein.
Alle Menschen im Ruhr-Gebiet können daran mit-arbeiten.

Es gab große und kleine Kunst-Projkte.

Ein Projekt war der „Pulse Park“.

Der Künstler Rafael Lozano Hemmer hat ihn gemacht.
Es war ein Kunst-Werk im West-Park in Bochum.
Es war ein Licht-Kunstwerk.
Die Besucher oder Besucherinnen konnten ihren Herz-Schlag als Lichter-Meer sehen.

Ein anderes Projekt hieß „Breaking News“.
Übersetzt heißt das „Wichtige Nachrichten“.
Bei dem Projekt haben such Menschen aus Duisburg getroffen.
Sie haben zusammen Möbel aus Sperr-Müll gebaut.
Die Möbel konnten dann die Bewohner von Duisburg benutzen.

Ein Projekt hieß „Truck Tracks Ruhr“.
Die Gruppe Rimini Protokoll hat es gemacht.
Sie haben in 7 Städten mit vielen verschiedenen Menschen zusammen-gearbeitet.
Bei dem Projekt haben mitgemacht: Künstler, Ausstellungs-Macher und Bewohner der 7 Städte.

 

14.45 Uhr Kurze Vorstellung der Workshops

Die Workshops werden vorgestellt.
Alle erfahren: Worum geht es in den Workshops?
Und wer macht die Workshops?

 

15.15 Uhr Kurze Pause

 

15.30 Uhr Beginn der Workshops

Man kann zwischen 4 Workshops wählen.
Die Workshops dauern zwei-ein-halb Stunden.

Das sind die Workshops:

 

Workshop 1
Jardin de Wiltz: Ein Kunst-Garten für alle

Jardin ist das französische Wort für Garten.

Jardin de Wiltz ist ein Kunst-Projekt.
Und ein Garten-Projekt.
Eine Künstler-Gruppe hat vor fast 40 Jahren einen Garten angelegt.
Der Garten ist in Luxemburg.

Den Garten haben die Künstler zusammen mit Menschen mit Behinderung gemacht.
Der Garten ist im öffentlichen Raum.
Das heißt: Alle Menschen können den Garten besuchen.
Auch heute arbeiten noch Menschen mit Behinderung in dem Garten.
Und sie verdienen dort ihr Geld.

Aus dem Garten-Projekt ist die Organisation COOPERATIONS entstanden.
Die Organisation kümmert sich um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
Die Organisation hat ein eigenes Kultur-Zentrum.
Dort gibt es ein großes Kultur-Angebot.

Herbert Maly ist der Leiter der Organisation COOPERATIONS.
Er erzählt die Geschichte von den beiden Projekten.
Danach können alle Fragen stellen und sich unterhalten.
Es geht um diese Themen:

  • Kunst
  • Partizipation [also mit-machen oder teil-haben]
  • Was können Menschen mit Behinderung alles schaffen?
  • Was ist öffentlicher Raum?

 

Workshop 2
Raw Labor: Welche Kunst-Werke passen zu welchen Orten?

2 Personen leiten diesen Workshop:
Holger Frischkorn und Elizabeth Coleman-Link.
Holger Frischkorn ist Künstler.
Elizabeth Coleman-Link ist Atelier-Leiterin.
Zusammen arbeiten sie in einem Atelier in Frankfurt.
Das Atelier heißt RAW ART FOUNDATION.

Holger Frischkorn nimmt in seinen Kunst-Werken immer auch Ideen aus seiner Umgebung auf.
Er sieht etwas in seiner Nähe.
Und das wird dann Teil seiner Kunst.

Die Künstler im Atelier RAW ART FOUNDATION haben Kunst nicht an der Uni studiert.
Die Künstler und die Atelier-Leiterin machen zusammen in einer Gruppe Kunst.
Darüber erzählen sie in dem Workshop.
Zusammen mit den Teilnehmern planen sie ein Kunst-Projekt im öffentlichen Raum.

In dem Kunst-Projekt geht es um die Zukunft.

 

Workshop 3

Theater-Gruppe „Prinzip Gonzo“:
Die Welt im Sand-Kasten
Theater an neuen Orten

„Prinzip Gonzo“ ist eine Theater-Gruppe.
Sie spielen an sehr verschiedenen Orten Theater.
Zum Beispiel in einer Polizei-Wache.
In einem leeren Super-Markt.
Oder bei der Volks-Hoch-Schule.
Dadurch bekommen sie immer wieder neue Ideen.

Alida Breitag, David Czesienski und Robert Hartmann gehören zur Gruppe „Prinzip Gonzo“.
Sie leiten den Workshop.

Seit 3 Jahren macht die Gruppe „Sandbox-Game-Theater“.
Übersetzt heißt das: Sandkasten-Spiel-Theater.
Für dieses Projekt gibt es eigene Spiel-Regeln.
Bei den Aufführungen machen Schauspieler und Zuschauer mit.
Die Zuschauer entscheiden mit: Wie geht das Stück weiter?
Sie können ihr Leben in dem Theater-Stück verändern.
Alle machen es zusammen.
Darüber wird in dem Workshop geredet.
Und alle probieren es zusammen aus.

 

Workshop 4

Urbane Künste Ruhr
Kunst-Aktionen in der Stadt, Kunst und Politik, Kunst und Sozial-Arbeit

 Urban ist ein anderes Wort für in der Stadt.
„Urbane Künste Ruhr“ heißt also: Kunst in Städten im Ruhr-Gebiet.
Diese Kunst-Projekte sind immer im öffentlichen Raum.
Sie zeigen die Veränderung in den Städten.
Die Veränderung sind in verschiedenen Bereichen:

  • in der Stadt-Planung
  • in der Politik
  • in der Sozial-Arbeit

Die Frage ist?
Was kann die Kunst tun?
Wie kann die Kunst in den Diskussionen in der Stadt mit-reden?
Und wie kann sie sich durch-setzen?

Katja Aßmann leitet den Workshop.
Sie stellt das Projekt vor.
Dann gibt es Gespräche mit den Teilnehmern.
Alle diskutieren über ihre Erfahrungen.
Und alle machen zusammen neue Vorschläge für Kunst im öffentlichen Raum.

 

18.00 Uhr Pause

 

18.15 Uhr Vortrag „The extraordinary ordinary!“
Ein Vortrag über besondere Körper, über Technik, über Selbständigkeit und über Kunst

Im letzten Jahr haben die Mobile Akademie Berlin und EUCREA einen „Schwarz-Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ gemacht.
Der Markt war in Hamburg.
90 Menschen haben dabei mitgemacht.
Sie haben Kunst zu diesen Themen gemacht:

  • Behinderung
  • Selbständigkeit
  • Körper
  • Technik

Über diese Themen haben sich die 90 Menschen unterhalten.
Die Gäste konnten über Kopf-Hörer den Gesprächen zuhören.
Sie konnten sie auch auf einem großen Bild-Schirm sehen.
Alle Gespräche wurden in Gebärden-Sprache übersetzt.

Marian Kaiser erzählt von dieser Kunst-Aktion.
Und sie erzählt, warum das Tea, die Kunst-Aktion genau so gemacht hat.

 


19.00 Uhr   Abend-Veranstaltung und Buffet

 

 


Samstag 18. November 2017

 

09.30 Uhr Vortrag
Im öffentlichen Raum trifft man Fremde – auch Künstler mit Behinderung

Melanie Schmitt ist Wissenschaftlerin.
Sie hat sich als Wissenschaftlerin mit Kunst beschäftigt.
Sie hat zu diesem Thema gearbeitet:
Wie hat sich die Kunst im öffentlichen Raum in den letzten Jahren verändert?
Und wie verändert sich die Rolle von Künstlern mit Behinderung?

 

10.15 Uhr Kurze Vorstellung der Workshops
Die Workshops werden vorgestellt.
Alle erfahren: Worum geht es in den Workshops?
Und wer macht die Workshops?

 

10.45 Uhr Kurze Pause

 

11 Uhr  Beginn der Workshops

Man kann zwischen 4 Workshops wählen.
Die Workshops dauern zwei-ein-halb Stunden.

Das sind die Workshops:

 

Workshop 5
Rimini Protokoll: Eine neue Sicht auf die Wirklichkeit
Helgard Haug hat die Künstler-Gruppe Rimini Protokoll mit-gegründet.
Sie schreibt Theater-Stücke und leitet Theater-Stücke auf der Bühne.
Die Künstler-Gruppe Rimini Protokoll spielt Stücke auf der Bühne, im Radio und im öffentlichen Raum.
So bekommen sie und die Zuschauer einen neuen Blick auf die Wirklichkeit.

Helgard Haug stellt im Workshop die Arbeit von Rimini Protokoll vor.
Sie spricht über das neue Stück „dos & donts“.
Übersetzt heißt das: Was darf man, was darf man nicht?
An diesem Stück arbeitet Rimini Protokoll gerade.
In dem Stück geht es um Regeln für eine Stadt.
Die Zuschauer sitzen bei dem Stück in einem LKW.
Sie können während der Fahrt raus-gucken.

In dem Stück geht es um diese Fragen:

  • Was ist erlaubt?
  • Was wird erwartet?
  • Was ist unsere Vorstellung von der Zukunft?

 

Workshop 6
Programm Trafo
Kultur verändert sich – Kunst-Projekte auf dem Land

Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ unter-stützt Kunst auf dem Land.
Es soll neue spannende Lern-Orte auf dem Land geben.
Und neue Orte für Kultur.
Dabei werden 4 verschiedene ländliche Gebiete unterstützt.
In diesen Gebieten werden neue Formen von Kunst aus-probiert.
Besonders wichtig ist: Die Menschen, die dort wohnen, machen bei der Kunst mit.

Ein Beispiel für diese Kunst-Projekte ist das „Theater im Wohn-Zimmer“ vom Theater Linden-Hof.
Das Projekt macht private Wohnungen zur Bühne.
Für das Projekt haben sie mit mit  den beiden Künstlern marks&schleker zusammen-gearbeitet.

Der Workshop stellt diese Fragen:

  • Welche Rolle spielen Kunst-Aktionen auf dem Land?
  • Wie helfen solche Aktionen, die Kunst dort weiter-zu-entwickeln?
  • Wie können Kunst-Aktionen zeigen, was fehlt?
  • Wie können Kunst-Aktionen zeigen, was zu viel ist?
  • Wie können Kunst-Aktionen zeigen, was man will und was man nicht will?
  • Wie kann man solche Kunst-Aktionen planen?
  • Wie können Menschen über die Kunst über wichtige Themen reden?

Diese Menschen leiten den Workshop:
Harriet Völker und Samo Damian vom Programm TRAFO
Silvie Marks und Johannes Schleker  von marks&schleker

In einem „Ideen-Labor“ diskutieren alle und machen Pläne für die Zukunft der Kunst auf dem Land.


Workshop 7
LA S GRAND ATELIER:
Kunst, Künstler, Begegnung

La "S" Grand Atelier ist ein Kunst-Zentrum.
Es ist in Vielsalm in Belgien.
Hier arbeiten Künstler mit geistiger Behinderung.
Sie arbeiten jeden Tag dort.
Sie arbeiten in kreativen Workshops.
Das Kunstlabor organisiert eine Zusammen-Arbeit mit anderen Künstlern.
Zum Beispiel mit Comic-Zeichnern oder mit Malern.
So können alle Künstler neue Techniken ausprobieren.
Und sie bekommen neue Ideen für ihre Kunst.

2 Künstler leiten den Workshop:
Michiel De Jaeger kommt aus Gent in Belgien.
Pascal Cornis ist Zeichner.
Er druckt seine Kunst-Werke.
Aber er beschäftigt sich auch mit Film und Tanz.

Pascal Cornis kann nicht hören und er kann nicht sprechen.
Trotzdem spricht er über seine Kunst mit anderen Menschen.

Bei dem Idee gestalten die Künstler und die Teilnehmer eine Collage.
Es ist eine Collage im öffentlichen Raum.
Dafür benutzen sie einen Kopierer.
Sie machen Zeichnungen.
Und sie machen Drucke.
Daraus wird dann die Collage gemacht.


Workshop 8
matthaei & konsorten: Verrückte Rollen
MATTHAEI & KONSORTEN: VERRÜCKTE AVATARE & VERSCHENKTE ANTEIL- NAHME. EINIGE PRODUKTIONEN VON ÖFFENTLICHKEIT UND IHREN RÄUMEN

matthaei & konsorten macht sehr unterschiedliche Arten von Kunst.
Seit dem Jahr 2000 waren es mehr als 50 verschiedene  künstlerische Arbeiten.
Viele der Arbeiten waren auch Kunst im öffentlichen Raum.
Die Zuschauer sind Teil der Kunst-Projekte.
Sie spielen darin verschiedene Rollen.
Manchmal sind es verrückte Rollen.
Das heißt: Die Zuschauer gucken bei den Projekten nicht aus der Ferne zu.
Sie machen dabei mit.
Man weiß vorher nicht: Wie endet das Kunst-Ereignis?
Die Besucher entscheiden mit, wie es weiter-geht.

Lukas Matthaei leitet den Workshop.
Er spricht über seine Arbeit.
Er spricht mit den Teilnehmern darüber.
Er erzählt: Was hat gut geklappt in den Kunst-Projekten und was nicht?
Wie kann man das Publikum für sich gewinnen?
Alle probieren gemeinsam verschiedene Sachen aus.

 

13.30 Uhr Mittags-Imbiss


14 Uhr Vortrag
Kunst am Bau ist mehr als nur Schmuck

Viele Häuser werden geschmückt und verziert.
Zum Beispiel Schlösser und Kirchen.
Diese Gebäude sind wichtig.
Die Wichtigkeit wird auch durch die Kunst am Bau gezeigt.
So war es früher.
Und so ist es immer noch.

In Berlin gibt es besonders viel Kunst am Bau.
Hier kann man gut sehen: Wie hat sich Kunst am Bau in den letzten Jahren verändert?

Nicola Kuhn hält den Vortrag.
Sie schreibt für Zeitungen und Zeitschriften über Kunst.
Sie zeigt: Welche Chancen haben Künstler mit Kunst am Bau.
Aber auch: Welche Gefahren und Schwierigkeiten gibt es?

 

14.30 Uhr Stellung-nahme
Wir brauchen Inklusion in der Kunst!

2016 gab es eine Ausstellung.
Sie hieß „Inklusion Inklusive“.
Die Ausstellung war in einem Skulpturen-Park in Neu-Münster.
[Statt Skulpturen kann man auch Figuren oder Statuen sagen.]

Die Künstler haben lange nach einem Titel für die Ausstellung gesucht.
Sie kamen auf das Wort „Inklusion“.
Und sie haben sich gefragt:
Inklusion in der Kunst – was ist das?
Wie kann das gehen?

Inklusion heißt Zugehörigkeit.
Man kann auch sagen: Niemand wird ausgeschlossen.
Alle können mitmachen.
Aber geht das auch in der Kunst?
Können in der Kunst alle mit-machen?
Oder ist Kunst immer nur etwas für Wenige?

Die Künstler-Gruppe hat eine Idee dazu:
Inklusion in der Kunst ist leichter, wenn Kunst nicht nur im Museum ist.
Inklusion in der Kunst ist leichter, wenn Kunst im öffentlichen Raum ist.
Dann kann man Kunst während der Arbeit sehen.
Man kann Kunst in der Freizeit sehen.
Alle können sie sehen.
Dann ist es inklusive Kunst.

Florian Münchow studiert Kunst.
Und er war Künstler bei der Ausstellung „Inklusion Inklusive“.
Er wird über seine Arbeit sprechen.
Und er spricht über seine Idee von inklusiver Kunst.

 

15 Uhr Kunst-Ausflug zu Kunst im öffentlichen Raum

Bald gibt es mehr Informationen zu diesem Ausflug.