DRAUSSEN DRINNEN

KÜNSTLERISCHE AKTIONEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

 

 REFERENTEN

 

 

Katja Aßmann studierte Architektur und Kunstgeschichte in Bochum. Zunächst tätig als Programmleiterin für die Bereiche Bildende Kunst und Architektur der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und als Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW ist sie seit 2012 als Künstlerische Leiterin von Urbane Künste tätig. Sie war maßgeblich an der Internationalen Bauausstellung Emscher Park beteiligt und übernahm in der Endphase die Bereichsleitung Kunst und Kultur. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Lichtkunst, Architektur, Design und Landschaftsarchitektur. Seit 2016 ist sie Künstlerische Leiterin des ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf in Berlin.

http://www.urbanekuensteruhr.de

 


 

Elizabeth Coleman-Link hat in Southhampton Institut & Dartington College of Arts, Devon Malerei und Fotografie studiert und ihr Diplom in "Art & Design in a Social Context" gemacht. Seit 1992 lebt sie als bildende Künstlerin, Kuratorin und künstlerische Beraterin in Frankfurt a.M.. Von 1988 - 1991 war sie Artist in Residence in Jardin de Wiltz (Cooperations Luxemburg), hat das Atelier der Praunheimer Werkstätten mit aufgebaut und von 2005 - 2010 das Atelier Goldstein künstlerisch mitgeleitet. Sie ist Gründerin der RAW ART FOUNDATION, einem unabhängigen Künstlerkollektiv autodidaktischer Künstler. Die Organisation bietet Raum für gemeinschaftliche, kreative Prozesse. Seit 2016 Kuratorin Kunstverein Familie Montez, Frankfurt, Montez Micro Residency Programm, Werkschau: Independent Art Fair, Stockholm.

https://de-de.facebook.com/rawartfoundation/

http://rawartfoundation.blogspot.de/

 


 

 

Pascal Cornélis ist Zeichner und arbeitet im „S“ Grand Atelier in Vielsalm (Belgien). Er arbeitet hauptsächlich mit Drucktechniken wie Monotyp und Gravur. Er beschäftigt sich mit Themen wie zeitgenössischer Tanz, dem menschlichen Körper und Animationsfilm . Obwohl er selbst nicht sprechen oder hören kann, kommuniziert er mit seinen Mitmenschen auf einer klaren, authentischen Weise. 

http://lasgrandatelier.be/

 


 

Samo Darian studierte Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien in Passau, London und Granada mit dem Abschluss Diplom Kulturwirt. Zwischen 2003 und 2010 verantwortete er als Geschäftsführer des Vereins relations e.V. die Förderprogramme der Kulturstiftung des Bundes im Schwerpunktbereich Mittel- und Osteuropa: Projekt relations, Büro Kopernikus – deutsch-polnische Kulturprojekte, bipolar – deutsch-ungarische Kulturprojekte und Zipp – deutsch-tschechische Kulturprojekte. Zwischen 2011 und 2012 übernahm Samo Darian die Geschäftsführung des Netzwerks Neue Musik, zwischen 2012 und 2014 leitete er den Bereich Organisation, Finanzen, Betrieb der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung. Von 2014 bis 2015 begleitete er die Entwicklung des Programms „TRAFO- Modelle für Kultur im Wandel“, dessen Programmleiter er seit 2016 ist.

http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/trafo/index.html

 


 
 

Michiel De Jaeger Die künstlerische Karriere von Michiel de Jaeger begann in Flandern im Bereich Tanz, Theater und bildender Kunst. Während seiner Arbeitszeit in Frankfurt am Main entdeckte er im Atelier Goldstein seine Leidenschaft für die Outsider Kunst. Zurück in Belgien arbeitet Michiel De Jaeger als künstlicher Betreuer bei La "S" Grand Atelier in Vielsalm, wo seine Faszination für die Mischung unterschiedlicher Kunstmedien, Farbtöne und Authentizität weiter zur Entwicklung kommt. 

http://lasgrandatelier.be/

 


 

Holger Frischkorn arbeitete zunächst als Maler und Dekorateur, jetzt in der Metallabteilung im Behinderten-Werk Main Kinzig Werkstatt e.V..  2003 begann seine künstlerische Laufbahn im Atelier Goldstein in Frankfurt a.M.. Seit 2012 ist er Mitglied der Künstlergruppe RAW ART FOUNDATION und hat sich auf Malerei/Zeichnungen und Textilarbeiten spezialisiert. Austellungsaktivitäten führten ihn nach Belgien, China, Island, Bulgarien, und Norwegen.

https://de-de.facebook.com/rawartfoundation/

http://rawartfoundation.blogspot.de/

 


 

Helgard Kim Haug ist Autorin und Regisseurin und arbeitet allein und gemeinsam mit Daniel Wetzel und Stefan Kaegi unter dem Label Rimini Protokoll. Ihre Arbeiten im Bereich Theater, Hörspiel, Film und Installation finden in der Grauzone zwischen Realität und Fiktion statt und haben international Aufmerksamkeit erregt. Seit 2000 entwickelt sie auf der Bühne, im Stadtraum und für das Radio Stücke, die neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit eröffnen.
So kopierte das Regietrio mit 200 Bonner Bürgern eine ganze Bundestagssitzung: "Deutschland 2". Sie inszenierten fünf Experten des mitteleuropäischen Todesarten zu "Deadline" oder rekonstruierten den Bankrott der belgischen Fluglinie Sabena in Brüssel mit „Sabenation - go home and follow the news". Weiter entstanden zum Beispiel "Call Cutta in a Box“, ein aus einem indischen Call Centre live geführte Telefongespräch, "100% Stadt" eine gelebte Statistik-Anordnung für 100 Bürger*innen auf einer Drehbühne und "Hauptversammlung", eine parasitäre Intervention, anlässlich der Aktionärsversammlung der Daimler AG, sowie „best before“, ein interaktives Videospiel für 200 Theaterzuschauer und mit „Hausbesuch Europa“ lassen sie in privaten Wohnzimmern ein Spiel um das größte Stück des Kuchens spielen...
Für ihr Stück “Karl Marx: Das Kapital, Band Eins“ wurden Helgard Haug und Daniel Wetzel mit dem Mülheimer Dramatiker Preis ausgezeichnet. Drei Mal wurde Rimini Protokoll bereits zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

http://www.rimini-protokoll.de/website/de/

 


 

Marian Kaiser ist Medientheoretiker und Schreiber. Er hat Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Südostasien-Studien an der Humboldt-Universität Berlin studiert und in Gießen, Dresden und Yogyakarta unterrichtet und geforscht. Er arbeitet als Autor, Dramaturg und Projektemacher im Zwischenbereich von Universität und Kulturbetrieb, meistens in Berlin und häufig als Teil der „Mobilen Akademie“. Nebenbei betreibt er „The Category“, eine Schreibstube für das 21. Jahrhundert.

http://mobileacademy-berlin.com/

 


 

Nicola Kuhn ist Kunstkritikerin und Redakteurin im Feuilleton des „Tagesspiegels“. Sie hat Kunstgeschichte und Neuere Geschichte studiert und an der Freien Universität wie an der Universität der Künste in Berlin gelehrt. 2013 wurde sie mit dem Kritikerpreis der hbs Kulturstiftung ausgezeichnet. 2016 erschien “ im C.H. Beck Verlag, München, ihre mit Meike Hoffmann geschriebene Biographie „Hitlers Kunsthändler. Hildebrand Gurlitt 1895 – 1956“. Sie ist Mitglied der Expertenkommission Kunst am Bau des Bundesbauministeriums.

 


 

Herbert Maly ist geboren und aufgewachsen in Wien. Nach Abschluss der Akademie der Bildenden Künste in Wien folgte eine Residenz in Luxemburg (1980) sowie ein Postgraduate Studies an der Central School of Art & Design in London. Von 1980 bis 1987 Tätigkeit als freischaffender Künstler tätig in Luxemburg, u.a. mit projektorientierten Arbeiten im Bereich Kunst und Behinderung. Ab 1988 permanent in Luxemburg und Aufbau der soziokulturellen Organisation COOPERATIONS mit Schwerpunkten auf sozialer, kultureller und beruflicher Partizipation behinderter Personen. Leitung des Centre socioculturel régional Prabbeli in der Kleinstadt Wiltz im Norden Luxemburgs. 2003 Janusz Korczak Preis. Zahlreiche Vorträge, Veröffentlichungen von Artikeln und Herausgabe von Publikationen, Projekte sowie Ausstellungen im Rahmen der Direktion von COOPERATIONS.

http://www.cooperations.lu/de/7/cooperations/?CC=OK

 


 

 

marks & schleker sind Silvie Marks und Johannes Schleker, beide Absolventen der Hildesheimer "Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis". Das freie Künstlerduo entwickelt seit 2010 Theaterproduktionen, Workshops und Kulturprojekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und mediatisierten Erzählformen, sowie dem Spiel mit alltagsnahen Theaterpraktiken und Formen der Partizipation. Seit 2016 beschäftigen sie sich intensiv mit Kunst im ländlichen Raum und nehmen als am Förderprogramms TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Bundeskulturstiftung teil. In diesem Rahmen konzipieren sie am Theater Lindenhof neue ungewöhnliche Produktionsformate außerhalb des klassischen Theaterrahmens – in Wohnzimmern, auf der Straße und im Internet. Am Naturtheater Hayingen gestalten marks&schleker als Autoren- und Regieteam den inhaltlich-strukturellen Transformationsprozess der Bühne und entwickeln neue Projektformate mit besonderem Fokus auf Bürgerbeteiligung, Inklusion und Theater im öffentlichen Raum.

https://marksundschleker.jimdo.com www.facebook/com/marksundschleker

 


 

Lukas Matthaei studierte in Passau, Dijon, Bonn und Berlin: Abschluss in Literaturwissenschaften und Philosophie. Parallel dazu entwickelte er multidisziplinäre Interventionen und  Performances mit diversen Künstlern in unabhängigen Kunstorten und öffentlichen Räumen im Berlin der 90er. Von dort aus Professionalisierung und Gründung des eigenen Labels „matthaei & konsorten“, unter dem seit 2000 mehr als 50 Arbeiten vielfältiger Ausrichtungen entstanden sind: Von Inszenierungen für die Bühne, über Installationen und Diskursproduktionen bis hin zur Entwicklung neuer Formate für urbane Landschaften, welche seit einigen Jahren einen Schwerpunkt der Arbeit ausmachen. Die ortsspezifischen Inszenierungen verbinden ausführliche Recherchen in der kollektiven Topographie einer Stadt mit speziellen Porträts von Bewohner*innen. In deren offenen Prozessen – sowohl in der Erarbeitung wie auch den Settings für die Besucher*innen – changieren die Rollen von Akteur*innen, Beobachter*innen und Macher*innen. Alles im urbanen Raum kann zur Spielzone werden, in der mediale Inputs die Möglichkeiten der Wahrnehmung und des eigenen Handelns auffächern.

Jüngere Projekte: COOP3000 eine neosolidarische concerngründung (Urbane Künste Ruhr), COMMON SPACES ABC ein artist lab in amman, berlin & casablanca, DIESSEITS VOM KULISSENPARK ein flüchtiges museum der abweichungen (Kunstfest Weimar), IM APPARAT DER KRIEGE eine simulation in nachbarschaften (sophiensaele + Radiofassung für den rbb), IF I CAN’T DANCE (Wiener Festwochen).

http://matthaei-und-konsorten.de/

 


 

Florian Hauke Münchow beschäftigte sich schon während seiner Erzieherausbildung mit den Möglichkeiten von Kunst und künstlerischer Gestaltung im Kontext von Inklusion. Studium der bildenden Kunst in Arnstadt Balingen, dann Bachelor und Masterstudiengang Freie bildende Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. In diesem Rahmen arbeitete er an dem Projekt „Inklusion Inklusive“, dessen Ansatz er im Rahmen des EUCREA FORUMS 2017 zur Diskussion stellen wird. Seit 2012 diverse Ausstellungsprojekte als bildender Künstler im deutschen Raum.

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Fotograf: Michael Hübner 

 

Prinzip Gonzo: Alida Breitag, David Czesienski und Robert Hartmann

Alida Breitag, David Czesienski, Robert Hartmann, Holle Münster und Tim Tonndorf bilden das kollektive Denkwerk PRINZIP GONZO. Seit 2010 versuchen sie gemeinsam dem oft unproduktiven Konkurrenzdruck der Theaterlandschaft eine Plattform für sinnstiftenden Austausch entgegenzusetzen. In unterschiedlicher Zusammensetzung der einzelnen Mitglieder realisieren die Gonzos Arbeiten sowohl in der freien Szene als auch am Stadttheater. Erfolge und Niederlagen fließen stets zurück in den Ideenraum, um immer wieder gemeinsam zu hinterfragen, wie wir denn eigentlich leben wollen.

Alida Breitag ist ursprünglich aus Hamburg, hat an der HMT Leipzig Dramaturgie studiert und arbeitet neben der Kollektivarbeit für verschiedene Theaterfestivals sowie als freie Dramaturgin. David Czesienski, gebürtiger Berliner, hat sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ absolviert und inszeniert auch außerhalb des Kollektivs an deutschen Bühnen sowie in Frankreich. Robert Hartmann, ebenfalls Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, stammt aus Düsseldorf und arbeitet im „Prinzip Gonzo“ nicht nur als Regisseur, sondern übernimmt außerdem Verantwortung Verantwortlich für Musik und Video in den Inszenierungen des Kollektivs.

http://www.prinzip-gonzo.de/

 


 

Melanie Schmitt ist freiberufliche Kunstpädagogin und Kunsthistorikerin und lebt in Hamburg. Sie entwickelt und realisiert Konzepte, Strategien und Arbeitsweisen innerhalb kultureller und soziokultureller Kontexte. Aktuell ist sie als künstlerische Leitung für das Konzept und den Aufbau des Kunsthauses der Gold-Kraemer-Stiftung in Köln verantwortlich. Von 2002 bis 2016 war sie im Atelier Goldstein in Frankfurt am Main tätig und hat zuletzt als künstlerische Leitung die Neugestaltung der MarienKirche Aulhausen mit KünstlerInnen aus dem Atelier Goldstein realisiert.
 


 

Harriet Völker studierte Geschichte, Spanisch und Ethnologie in Freiburg, Glasgow und Sevilla. Von 2000 bis 2005 konzipierte und begleitete sie internationale Projekte für Kinder und Jugendliche am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Anschließend arbeitete sie als Programmleiterin im Bereich kulturelle Bildung für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Von 2010 bis 2016 war sie als Mitarbeiterin im Kulturamt Leipzig Abteilung Kulturförderung, zuständig für die Stärkung und den qualitativen Ausbau kultureller Bildungsangebote der Stadt. Als Programmreferentin für das Programm „TRAFO-Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, konzipiert sie seit Oktober 2016 unter anderem die begleitende Programmakademie und unterstützt die Projektpartner bei der Weiterentwicklung ihrer Transformationsvorhaben.

http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/trafo/index.html