LEITBILD

Kunst ist eine universelle Sprache, die jedem Menschen zur Verfügung steht. Unsere Utopie und Vision ist eine Zukunftsgesellschaft, die Kreativen mit Behinderung Chancen bietet, ihre künstlerischen Fähigkeiten auszubilden, zu entwickeln und beruflich zu nutzen.

 

ÜBER EUCREA UND WAS WIR TUN

EUCREA ist ein Verband zur Förderung der Kunst behinderter Menschen im deutschsprachigen Raum. Die Menschen hinter EUCREA arbeiten an der Leitidee, innovative inklusive Formate mit Modellcharakter im Bereich der Kunst zu entwickeln, zu erproben und zu erforschen. Dazu zählen national und international ausgerichtete Kulturfestivals für Musik, Tanz und Theater, Ausstellungen der bildenden und angewandten Kunst sowie Wettbewerbe und Publikationen. Wir unterstützen die Entwicklung von Kooperationsfeldern, Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten für professionelle Künstler mit Behinderung. Mit unseren Veröffentlichungen agieren wir als Informations- und Dialog-Plattform für alle am Prozess einer inklusiven Gesellschaft beteiligten Akteure. EUCREA prägt mit seinen regelmäßig stattfindenden Fachtagungen die Diskussion zum Thema – ob auf gesellschaftlicher, künstlerischer oder organisatorischer Ebene. Heute zählt der Verein über 90 Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum.

 

UNSER LEITBILD

EUCREA betrachtet Vielfalt als Potential und Chance zur Gestaltung einer lebendigen und facettenreichen Gesellschaft und Umwelt. Unterschiede zwischen den Menschen zu erkennen und wertzuschätzen, fördert diesen Gedanken. Deswegen unterstützen wir behinderte Künstler und sprechen auch davon.

Auf künstlerischer Ebene strebt EUCREA eine kritische und gleichwertige Reflexion der künstlerischen Arbeit behinderter und nicht behinderter Künstler an.

Unserer Idee nach sollen Künstler mit Behinderung eine möglichst vielfältige Angebotsland-schaft vorfinden, in der sie ihre Fähigkeiten ausbilden und qualifizieren oder ihre Kunst umsetzen können. Dazu zählen sowohl Angebote in Bezug auf Kunsthochschulen und etablierte Kulturinstitutionen als auch auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Maßnahmen.

Inklusion verstehen wir als einen gesamtgesellschaftlichen Prozess. Die Gestaltung dieses Weges erfordert eine Vielfalt von Methoden und Arbeitsformen, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Transformation zu ermöglichen.