Foto: Lukasz Chrobok
    Das Foto in schwarz weiß zeigt die Nahaufnahme eines Gesichtes von der Seite. Die Person hält mit der rechten Hand ein Handy nah an den Mund und es scheint, als spreche sie in das Handymikrofon. Ihre Augen sind offen, sie schaut auf das Handy. Die Person hat weiße Hautfarbe, große lange Wimpern, buschige Augenbrauen und volle Lippen. Über dem geöffneten Mund ist ein kleiner Oberlippenbart.
    Das Laboratorium soll ein offener und geschützter Raum sein, in dem Methoden der Audiodeskription zusammen im Studio erprobt werden können und gemeinsam mit Stimme, Sprache und Körper improvisiert werden soll. Das Lab soll eine Plattform sein, Audiodeskription gemeinsam zu üben und sich über Audiodeskription und künstlerische Wege von Access und allen Fragen drum herum auszutauschen.
    Eingeladen sind sowohl sehende als auch blinde und sehbehinderte Personen.
    Audiodeskription ist die sprachliche Beschreibung von etwas Visuellem und wird in verschiedenen Bereichen angewendet, u.a. in Theatern, Museen oder Film & Fernsehen. Es ist ein Access Tool, das für blinde und sehbehinderte Personen entwickelt wurde, sich ständig weiterentwickelt und richtig viel Spass macht :)
    Das Laboratorium findet im Rahmen unseres Forschungsprojekts „Spoken Dance“ statt. In diesem Projekt setzen wir uns mit künstlerischen Methodiken der Audiodeskription auseinander und ihrem künstlerischen Potential. Ebenso wollen wir Audiodeskription als Praxis erproben und als feste Struktur im Theater manifestieren. 
    Wir veranstalten Workshops, führen Gespräche, organisieren Panels, recherchieren und vernetzen uns. 
    Anfang 2022 wird eine Website entstehen, auf der u.a. das Projekt präsentiert wird, Informationen rund um das Thema gegeben werden und auch ein überregionales Netzwerk an Audiobeschreiber*innen aufgeführt werden soll.
     
    Wo?
     
    Studio Hammer Deich, Hammer Deich 10, Hamburg-Hammerbrook
     am 20. 12 Lab von 12:00-17:00