Gül Pridat von Barner 16 bei „Société Anonyme“ im SchauSpielHaus Hamburg

    Gül Pridat von barner 16 ist Live-Musikerin bei der Aufführung von Stefan Kaegis von Rimini Protokoll „Société Anonyme“ im Deutschen SchauSpielHaus Hamburg.

    Licht an, Bühne frei! Im Theater treten Menschen ins Licht, damit das Publikum ihnen zuschauen und sich mit ihnen identifizieren kann. Aber was ist mit jenen, die das Rampenlicht scheuen? Wohin mit den Anliegen, die den Schutz der Anonymität brauchen, wie die Demokratie die Urne? Wie lässt sich die Intimität von Gesprächen nach dem Lichterlöschen ins Theater überführen? Mit geschlossenen Augen gelingt das Zuhören besser. Ob bei der Beichte, im Darkroom, im Aktiengeschäft, in Chatforen, am Telefon oder bei Stromausfall: Ohne Licht und Gesicht entsteht Raum für eine Seite der Gesellschaft, die den Glamour scheut.

    In „Société Anonyme“ gewährt die Dunkelheit Geschichten und Erzählenden Schutz vor Scham, Furcht und Bewertung. Von Darkweb bis Telefonseelsorge, hinter dem Schleier des Hijab oder der verdunkelten Scheibe einer Limousine, bei Whistleblowern und der Hackergruppe Anonymous … In der Dunkelkammer entwickelt sich das Bild einer anderen Stadt.

    
MalerSaal – Deutschen SchauSpielHauses
    
Kirchenallee 39
    20099 Hamburg

    Die Veranstaltung findet im Dunkeln statt und ist empfohlen für Menschen ab 18 Jahren.

    

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