Open Call: Kampnagel-Residenz im Februar 2024 in Hamburg

    Open Call in DGS hier.

    Kampnagel bietet einer in Deutschland arbeitenden künstlerisch tätigen Person oder Company, die ihre künstlerische Praxis als aufstrebend bezeichnet, die Möglichkeit, eine Woche lang zwischen dem 15. bis 23. Februar 2024 auf Kampnagel zu arbeiten. Die Residenz bietet den Raum, die eigene künstlerische Praxis zu erforschen ­– dies kann bedeuten, über eine neue Idee für eine Produktion nachzudenken, eine neue Praxis zu erforschen oder einfach nur einen Raum zu haben, um etwas auszuprobieren. Am Ende des Aufenthalts besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse der Arbeit vorzustellen – dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Kampnagel verstehen die Residenz auch als eine Gelegenheit, mit anderen am Festival teilnehmenden Künstler*innen in Kontakt zu treten.

    
Man wird von einem Mitglied des Dan Daw Creative Projects Teams und einem Mitglied des Kampnagel-Teams unterstützt. Diese Unterstützung kann in Form von künstlerischem Feedback, logistischer Unterstützung oder einem Outside Eye während der Residenz erfolgen. Im Bewerbungsgespräch wird es Raum geben, über weitere Wünsche hinsichtlich der Unterstützung zu sprechen.


    Kampnagel stellt eine ihrer sechs Bühnen (K4) zur Verfügung. Die Bühne ist ebenerdig und 15 x 27 m groß, es gibt keine Tribüne, eine 70 m² große Lagerfläche steht zur Verfügung. Außer einer Probenanlage für die Tonwiedergabe gibt es keine technische Unterstützung. Diese steht für die Proben zur Verfügung und kann von Künstler*innen selbst bedient werden. Neben dem Arbeitsraum gibt es eine barrierefreie Toilette. Auf Anfrage können Garderobe und Dusche des Choreografischen Zentrums K3 und der benachbarten Bühne KMH benutzt werden. Ein WLAN-Internetzugang ist vorhanden. Der Raum kann zwischen 10:00 und 22:00 benutzt werden. Innerhalb dieses Rahmens ist der Zeitplan bis auf Sperrzeiten aufgrund von Vorstellungen in den angrenzenden Räumen frei gestaltbar.

    
Gesucht werden:

    • Künstler*innen mit Behinderung oder von behinderten Personen geführte Companies
    • Künstler*innen / Companies mit Sitz in Deutschland
    • Künstler*innen / Companies, die sich als aufstrebend bezeichnen (»aufstrebend« bedeutet, am Anfang einer Karriere stehen)


    Was bedeutet in diesem Fall »aufstrebend«?:

    Es gibt keine einheitliche Definition dafür, wer aufstrebende*r Künstler*in ist, aber damit der offene Aufruf verständlich ist, hat Kampnagel versucht, einige Kriterien aufzustellen: »aufstrebend« bedeutet, dass man entweder am Anfang einer Karriere steht oder eine berufliche Laufbahn grundlegend ändern möchte, z.B. eine Entwicklung von Tänzer*in zu Choreograf*in anstrebt. Man hatte höchstens einmal eine Aufführung einer eigenen Arbeit, deren künstlerische*r Leiter*in man war und die mit mehr als 10.000,00 Euro finanziert wurde. »Aufstrebend« wird hier nicht über Alter definiert.


    Informationen zur Vergütung:
    Es gibt ein Residenzhonorar von 1.000,00 Euro und ein Budget von bis zu 1.000,00 Euro für Ausgaben wie Reisekosten, Unterkunft und Tagegelder. Außerdem steht ein Budget von bis zu 1.000,00 Euro für Ausgaben für Access zur Verfügung, falls benötigt.


    Bewerbung:
    Beantworte die folgenden Fragen und sende diese in Form eines PDF- oder Word-Dokuments oder als Video- bzw. Audioaufnahme an :


    • Erzähl etwas über deine Arbeit als Künstler*in / Company (max. 3000 Zeichen oder 3 Minuten Video- / Audioaufnahme) und wie du den Anforderungen als Nachwuchskünstler*in gerecht wirst.
    • Erzähl kurz, was du während deines Aufenthalts beim Fokus Tanz: Sorry Not Sorry Festival erforschen möchtest (max. 3000 Zeichen oder 3 Minuten Video- / Audioaufnahme).

    Einsendeschluss:
    12.12.2023, Mitternacht.

    

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